Andreas Bolde

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Am 29. September 1631, während des 30jährigen Krieges, drohte Herzberg der Angriff kaiserlicher Truppen unter der Führung des Obersten Hans von Götz. Da die Brücke an der Steinwegwiese nordöstlich der Schliebener Vorstadt bereits von der Bürgerwehr abgetragen worden war, mussten die Angreifer mit ihren Pferden die Elster an einer flachen Stelle überqueren.

 

Dabei schoss der Herzberger Andreas Bolde auf den Obersten Hans von Götz und verwundete ihn so schwer, dass der Angriff daraufhin abgebrochen wurde. Aus Rache brandschatzte das kaiserliche Heer Altherzberg und Kolochau und zog sich später nach Calau zurück.

 

Zur Erinnerung an die heldenhafte Tat Andreas Boldes stifteten die Herzberger Schüt-zengilde und die Bürger der Stadt einen aus Findlingen bestehenden Gedenkstein. Dieser wurde am 08. Mai 1934 anlässlich der 750-Jahr-Feier eingeweiht.

Andreas Bolde - Denkmal 2005 (nordöstlich des Stadtparks zur Schliebener Straße, links davon führt der alte Elsterwall entlang der Elster)