1.07 - Makermobil / MINTup (Makerspace) / Rosa35 (Jugendtreff)
Übergeordnete Einheit: 1.0 - Fachbereich Zentrale Steuerung & Services sowie Familie & Bildung
Das Regionalmanagement für MINT-Bildung ist im Fachbereich 1.0 – Zentrale Steuerung und Services sowie Familie und Bildung angesiedelt. Beide Stellen übernehmen gemeinsam Aufgaben der MINT-Bildung sowie des Kommunikations- und Community-Managements. Die ursprünglichen Aufgabenschwerpunkte werden damit als gemeinsamer Tätigkeitsbereich bearbeitet.
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ziel des Regionalmanagements ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für diese Themen zu begeistern, ihre Kreativität und Problemlösungsfähigkeit zu stärken und ihnen praktische Zugänge zu moderner Technik, Digitalisierung und naturwissenschaftlichem Experimentieren zu ermöglichen.
Makerspace MINTup und Jugendtreff Rosa35
Zentraler Standort der Arbeit ist das Haus II in der Rosa-Luxemburg-Straße 35. Im ersten Obergeschoss befinden sich der Makerspace MINTup und der Jugendtreff Rosa35. Beide Angebote werden miteinander kombiniert: Junge Menschen können technische und kreative Projekte umsetzen und zugleich den offenen Jugendtreff zur Begegnung, Freizeitgestaltung und zum Austausch nutzen.
Im Makerspace stehen unter anderem folgende Themen im Mittelpunkt:
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Programmieren und digitale Anwendungen,
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3D-Druck und Lasercutting,
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Löten, Elektronik und Mikrocontroller,
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Robotik und Computertechnik,
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Handwerken, Basteln und Tüfteln,
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Mediengestaltung und kreative Technikprojekte sowie
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Do-it-yourself- und Nachhaltigkeitsprojekte.
Der Jugendtreff bietet Raum zum Spielen, Reden, Entspannen, gemeinsamen Planen und zur Entwicklung eigener Ideen. Kinder und Jugendliche sollen nicht nur Teilnehmende sein, sondern Angebote und Räume aktiv mitgestalten können.
Entwicklung von MINT-Bildungsangeboten
Das Regionalmanagement entwickelt regelmäßige, altersgerechte und praxisnahe Bildungsformate. Dazu gehören offene Angebote im Makerspace, Ferienprogramme, Arbeitsgemeinschaften, Workshops, Projekttage und Veranstaltungen.
Die Aufgaben umfassen insbesondere:
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Entwicklung und Durchführung von MINT-Workshops,
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Anpassung der Angebote an unterschiedliche Alters- und Zielgruppen,
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Erarbeitung von Angeboten für Kitas, Schulen und soziale Einrichtungen,
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Verbindung von Technik, Kreativität, Medienbildung und Nachhaltigkeit,
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Planung von Schnupper-, Werkstatt- und Aktionstagen,
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Entwicklung mobiler und aufsuchender Bildungsformate,
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Erstellung eines Angebots- und Veranstaltungskalenders sowie
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Erprobung und Auswertung neuer Lernformate.
Die Angebote sollen möglichst alltagsnah sein und Kindern und Jugendlichen die Erfahrung vermitteln, selbst etwas entwickeln, bauen oder verändern zu können.
MINT-Bildungsmanagement
Das Regionalmanagement betrachtet MINT-Bildung als Teil der gesamten Bildungsmanagementkette der Stadt – von der frühkindlichen Bildung über Schule und außerschulische Lernorte bis zur Ausbildung, zum Studium und zur beruflichen Orientierung.
Zu den strategischen Aufgaben gehören:
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Erfassung vorhandener MINT-Angebote und Lernorte,
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Analyse von Bedarfen, Angebotslücken und Zielgruppen,
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Beteiligung von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Bildungseinrichtungen,
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Weiterentwicklung des kommunalen MINT-Bildungskonzeptes,
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Sammlung und Auswertung von Teilnehmer- und Angebotsdaten,
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Dokumentation und Qualitätssicherung,
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Wissenstransfer zwischen den beteiligten Einrichtungen sowie
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Entwicklung langfristig tragfähiger MINT-Strukturen.
Erkenntnisse aus Befragungen, Gesprächen, Workshops und praktischen Angeboten werden genutzt, um die Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Kooperation und Netzwerkmanagement
MINT-Bildung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Das Regionalmanagement baut deshalb ein regionales Netzwerk aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf und entwickelt dieses kontinuierlich weiter.
Kooperationspartner können insbesondere sein:
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Kindertagesstätten und Schulen,
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Schulsozialarbeit und Kinder- und Jugendarbeit,
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Mediathek und Technikum,
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Ausbildungsbetriebe und regionale Unternehmen,
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Hochschulen und Forschungseinrichtungen,
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Vereine, Initiativen und soziale Einrichtungen,
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Eltern, Ehrenamtliche und fachkundige Mentorinnen und Mentoren sowie
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weitere MINT-Lernorte im Landkreis Elbe-Elster.
Das Regionalmanagement vermittelt Kontakte, organisiert Netzwerktreffen und entwickelt gemeinsam mit den Partnern neue Angebote. Schulen, Kitas und andere Einrichtungen können individuelle Workshops oder Kooperationen anfragen.
Aufbau einer MINT-Community
Das Community-Management bringt Kinder, Jugendliche, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, Unternehmen, Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte miteinander in Kontakt. Ziel ist eine offene Gemeinschaft, die Wissen teilt, Projekte unterstützt und MINT-Angebote dauerhaft mitträgt.
Zu den Aufgaben gehören:
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persönliche Ansprache möglicher Teilnehmender und Partner,
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Gewinnung und Begleitung ehrenamtlicher Mentorinnen und Mentoren,
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Organisation von Austausch- und Beteiligungsformaten,
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Aufbau und Pflege von Kontakt- und Kooperationsnetzwerken,
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Einbindung junger Menschen in die Angebotsentwicklung,
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Unterstützung eigener Projektideen sowie
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Vermittlung zwischen Bildungseinrichtungen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Interessierte mit handwerklichen, technischen, naturwissenschaftlichen, pädagogischen oder kreativen Kenntnissen können sich als Mentorinnen und Mentoren beteiligen.
Kommunikationsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit
Beide Stellen übernehmen auch die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit für MINTup, Rosa35 und die regionalen MINT-Aktivitäten. Ziel ist es, Angebote verständlich und zielgruppengerecht bekannt zu machen und mehr Kinder, Jugendliche, Familien und Partner zu erreichen.
Zum Aufgabenbereich gehören:
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Entwicklung und Fortschreibung einer Kommunikationsstrategie,
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Planung von Themen, Zielgruppen und Veröffentlichungszeitpunkten,
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Betreuung der digitalen Informationsangebote,
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Erstellung von Texten, Grafiken, Fotos und Videos,
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Kommunikation über Homepage, soziale Medien und Stadt-App,
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Erstellung von Flyern, Plakaten und weiteren Informationsmaterialien,
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Veranstaltungswerbung und Pressearbeit,
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Pflege von Kontakt- und Verteilerlisten sowie
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Dokumentation und Auswertung der öffentlichen Resonanz.
Die Kommunikation richtet sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Eltern, Schulen, Kitas, Unternehmen, mögliche Mentorinnen und Mentoren sowie weitere Netzwerkpartner.
Chancengerechtigkeit und Mädchenförderung
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Öffnung der MINT-Bildung für Kinder und Jugendliche, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit technischen oder naturwissenschaftlichen Angeboten hatten.
Dazu gehören:
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niedrigschwellige und möglichst kostenfreie Zugänge,
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aufsuchende Angebote an Schulen und weiteren Lernorten,
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Förderung von Mädchen und jungen Frauen,
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Abbau von Berührungsängsten gegenüber Technik,
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Berücksichtigung unterschiedlicher Lernvoraussetzungen sowie
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Entwicklung inklusiver und sozial zugänglicher Formate.
Junge Menschen sollen ihre Fähigkeiten unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialer Situation oder bisheriger Bildungserfahrung entdecken und weiterentwickeln können.
Mobile und aufsuchende MINT-Bildung
Neben dem stationären Makerspace sollen MINT-Angebote auch dort stattfinden, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten. Das Regionalmanagement koordiniert deshalb mobile und aufsuchende Formate in Schulen, Kitas, Ortsteilen und weiteren Einrichtungen.
Auf diese Weise können Materialien, Technik und Workshops auch außerhalb des Hauses II eingesetzt und Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet sowie perspektivisch in der Region erreicht werden.
| Anschrift: | Adresse Rosa-Luxemburg-Str. 35 04916 Herzberg (Elster) |
|---|---|
| Telefon: | +49 3535 482-210 |
| Telefax: | +49 3535 482-120 |
| E-Mail: | |
| Homepage: | Stadthomepage |
| Sprechzeiten: | Montag bis Donnerstag: 13.00 bis 19.00 Uhr Freitag auf Anfrage und telefonischer Abstimmung Ferienangebote haben gesonderte Nutzungszeiten |
Angebotene Dienstleistungen
Mitarbeiter
Frau Stephanie Kuntze (Fachbereichsleitung, 2. stellv. Bürgermeisterin/Chief Digitalization and Innovation Officer (CDIO))
1.0 Fachbereich Zentrale Steuerung & Services sowie Familie & BildungRaum 2.7
+49 3535 482-210
Frau Vanessa Lehmann (Makermobil / MINTup (Makerspace) / Rosa35 (Jugendtreff))
1.0 Fachbereich Zentrale Steuerung & Services sowie Familie & Bildung
Frau Juliane Mühlbach (Makermobil / MINTup (Makerspace) / Rosa35 (Jugendtreff))
1.0 Fachbereich Zentrale Steuerung & Services sowie Familie & Bildung


